Senioren schützen im Straßenverkehr

So könnte das Schild aussehen um Senioren zu schützen. Viele Seniorenheime liegen an stark befahrenen Straßen. Das ist auch in Ritterhude so. Riesstraße und Dammstraße sind stark frequentiert und die Bewohner der dortigen Wohnheime haben vielfach Schwierigkeiten die Straßen zu queren, weil die Fahrzeuge zu schnell fahren. Deshalb fordert die Fraktion die Geschwindigkeit dort abzusenken.

Die Fraktion von BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN im Rat Ritterhude beantragt das Aufstellen von Seniorenheimhinweiß- und Tempo 30 – Schildern zum Schutz der Bewohner der Seniorenheime „ Bellvita“ und „Wohnpark am Dammgut“

In den Häusern „ Bellvita“ und „ Wohnpark am Dammgut“ leben viele in der Mobilität und Wahrnehmung beeinträchtigte Personen verschiedenen Alters. Der Verkehr in der Ries- und Fergersbergstraße sowie der Dammstraße ist schnell. Beim Queren der Dammstraße, aber auch an der Fußgängerampel über die Riesstraße fühlen sich die Bewohner oft unsicher, da sie häufig langsam sind. Es ist auch schon vorgekommen, dass eine Person am Hochbord des Fußwegs gestürzt ist, so dass die Person dann auf der Fahrbahn gelegen hat.

Durch das Aufstellen von Altenheimhinweisschildern auf allen drei Straßen, verbunden mit einem Tempo 30 Schild, würden Autofahrer vor brenzligen Situationen gewarnt, damit diese erst gar nicht entstehen. Das Gleiche gilt auch für Radfahrer*innen.

Auch auf dem Fußweg fühlen sich die Personen durch die schnellen, in beide Richtungen auf dem Gehweg fahrenden, Radfahrer gefährdet. Auch hier sollte mehr auf die zum Einkaufen bei REWE gehenden beeinträchtigten Personen geachtet werden. Schließlich hat die Gemeinde mit dem „Afoot“ – Programm gezeigt, wie wichtig ihr die Mobilität gerade auch von älteren Menschen ist.

Artikel kommentieren